Das immer noch schöne Spätsommerwetter der vergangenen Woche haben wir für eine Tour ins Wolfsägertal genutzt. Allerdings konnten wir aus Zeitgründen erst nachmittags dorthin fahren.
Falls Ihr es noch nicht in meinem anderen (stillgelegten) Blog gelesen habt, das Wolfsägertal ist ein Naturschutzgebiet im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Ein 22 ha großes Gebiet unweit der Gemeinde Fischbach wurde im Jahr 1983 unter Naturschutz gestellt. Es erstreckt sich ca. 2,6 Kilometer lang entlang des Fischbaches.
Durch das Tal verläuft auch eine Stromleitung, die den Wolfsägerhof mit Energie versorgt. Im Jahr 1770 wurde in der Einöde ein Hof errichtet, der bis 1957 besiedelt war. Die Bauten wurden zwar inzwischen abgerissen, aber ein Jugendzeltplatz mit Wirtschaftsgebäude ist geblieben.
Ich streifte an diesem Tag ein Stück weit durch das Tal, in der Hoffnung, kleine Naturschätze zu finden, während Herr Pfälzer seine Angel auswarf.
Ob ich was gefunden habe? Seht selbst.
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| Ein idyllisch gelegener Weiher im Wolfsägertal. Er wird von den Mitgliedern eines Angelvereins gepflegt und mit dazu zählt auch Herr Pfälzer. |
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| Ein kleiner Streifzug auf dem Wanderweg, der parallel zur Forststraße durch das Tal führt. |
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| Baum frißt Schild. |
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| Ein Mischwald begrenzt das Tal. Ganz in der Nähe brannte eine Woche zuvor ein Waldstück von ca. 5.000 qm. Alle Feuerwehren der Region waren dabei im Einsatz. |
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| Ich fühle mich in dieser Einsamkeit so richtig wohl. |
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| Eine aufgelassene Weide mit Parasol (Riesenschirmlinge). |
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| Herbstzeitlose auf der Wiese. |
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| Ein schönes Fleckchen Erde unter einem blauen Himmel. |
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| Dreifach gestapelt an der Rossminze, Grüner Minzen-Blattkäfer (Chrysolina herbacea). |
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| Langsam färben sich die Blätter der Buchen bunt. An den Spitzen der Bäume erkennt man den Beginn des Herbstes. |
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| Ein Eichhörnchen huscht den Baumstamm hoch. |
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| Wildenten und Wasserhühner bei der Futtersuche. Die Wasserhühner tauchen vollständig ins Wasser ein, während die Enten nur den Kopf ins Wasser und den Bürzel in die Luft strecken. |
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| Eine Wildente kommt etwas näher heran geschwommen. |
Ich konnte an diesem Tag auch einen Eisvogel beobachten, der sich von den Sträuchern aus ins Wasser stürzte und nach einer Weile mit Beute wieder aufgeflogen ist. Leider war er viel zu schnell, um Aufnahmen machen zu können.
Herr Pfälzer hatte an diesem Tag leider kein Anglerglück und musste ohne Fang nach Hause fahren.
Kommt alle gut in die neue Woche.
Naturgrüße von der Pfälzerin 🦆🍄🟫🌳🪲☁️














Liebe Ingrid,
AntwortenLöschenich hätte deine Einsamkeit gerne geteilt, solche Momente liebe ich auch, allein durch den Wald gehen, Geräusche wahrnehmen, mit den Augen suchend das Gelände entdecken. Wenn der Herr Pfälzer dafür sorgt das Gelände zu pflegen, was darf er denn dort angeln? Sicher ist auch ohne Beute das Angeln eine Besonderheit, allein die Ruhe die es da zu geniessen gibt.
Einen guten Wochenanfang
liebe Grüße
Edith
Alle Mitglieder dürfen in den vereinseigenen Gewässern angeln, vorausgesetzt sie verfügen über einen gültigen Angelschein. Sie pflegen bei ihren Arbeitseinsätzen die Gewässer ehrenamtlich. Dabei halten sie die Wasserflächen frei, sonst würden diese zuwachsen und mit der Zeit verlanden. Auch Bachläufe und Grünflächen im Ort werden von ihnen gepflegt. Wir wohnen zwar nicht hier, aber Herr Pfälzer fühlt sich in der Dorfgemeinschaft wohl und wurde gerne im Verein aufgenommen.
LöschenGelegentlich fängt er beim Angeln einen großen Hecht und dann ist er stolz darauf. Meistens aber geht er ohne Beute heim und das ist auch ok.
LG Ingrid
Herrlich sieht das aus liebe Ingrid. Idyllisch und schön liegt dieses Gewässer da. Da kann ich gut verstehen dass man an diesem Ort zum Abspannen wunderbar angeln kann. Danke fürs Mitnehmen in diese Idylle.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Kerstin und Helga
Wie lieben die Stille in der Natur, ganz ohne den üblichen Lärm im Dorf und ohne Telefon und Internet.
LöschenLG Ingrid
Ja ich kann mich gut erinnern als du schon mal berichtet hast. Eine wunderschöne Gegend und deine Fotos schaue ich bewundert an und diese Minzen-Blattkäfer sind ja süss und diese Herbstzeitlose ich dachte zuerst Krokusse aber die sehen ja anders aus.
AntwortenLöschenDas Eichhörnchen auf dem Baum erwischt und shcön dass du den Eisvogel beobachten konntest. Da hast eine schöne Tierwelt erlebt , da es so ruhig war hast es genossen , mir gefällt es auch so lieber. Der Pilz ist ja schön.
Naja beim nächsten Mal vielleicht einen Fisch fängt dein Gönnergatte! Hauptsächich der Spass beim angeln hatte er.
Schöne Woche wünsche ich dir!
Lieben Gruss Elke
Dort am Weiher ist der Eisvogel regelmäßig zu sehen. Wenn Herr Pfälzer alleine zum Angeln fährt, beobachtet er ihn stundenlang.
LöschenHerbstzeitlosen blühen im Spätsommer und Frühherbst. Manche Wiesen sind lila, weil so viele Blüten aufgegangen sind. Das ist ein wundervoller Anblick.
LG Ingrid
Traumhaft diese Gegend, dort kann man die Seele baumeln lassen und Kraft tanken. Und das mit dem Eisvogel war bestimmt ein besonderes Highlight.
AntwortenLöschenHerzliche Grüße
von Anke
Den Eisvogel beobachten zu können, das ist ein besonderes Erlebnis.
LöschenLG Ingrid
Das Naturschutzgebiet ist so alt wie ich :-) Und wunderschöne Bilder hast du mitgebracht. Somit war dein "Fang" deutlich besser als der des Gatten ;-) Einen Eisvogel habe ich hier schon einmal an einem abgelegenen Teil der Dreisam beobachten können. Außer einem "blau-organgen Fleck" hat das Foto aber nichts hergegeben.
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