Mittwoch, 2. September 2026

Die Felder bei Oberotterbach

Nachdem wir unseren Pfälzerwald verlassen und die Stadt Bad Bergzabern durchquert haben, beginnt die Rheinebene. Die Vorderpfälzische Rheinebene ist eine sanft abfallende, hügelige Kulturlandschaft.

Dort waren wir am Sonntag unterwegs und spazierten auf Wirtschaftswegen zwischen den Feldern hindurch. Zwar wächst hier schon Wein, aber noch häufiger sieht man Zuckerrüben- und Maisfelder, die sich mit Wildblumenwiesen, kleinen Wäldchen und Obstfeldern abwechseln. Markant sind die vielen Walnussbäume, die Straßen und Feldwege säumen.

Unser Sonntagsspaziergang begann an einer Wiese mit Heuballen, nahe dem Ort Oberotterbach. Von hier aus liefen wir ein Stündchen lang auf verschiedenen Wegen durch die Felder. Dabei hatten wir eine freie Sicht über die Wiesen und Äcker, bis zu unserem Pfälzerwald am Horizont.


Heuballen auf der Wildblumenwiese und Walnussbäume neben der Straße.


Die Feldwege führen vorbei an Rüben- und Maisfeldern.


Der Mais ist kaum mannshoch und vertrocknet.


Ein frisch bearbeitetes, noch leeres Feld.


Der Landwirt ist bei der Arbeit. 
Am Horizont sieht man die Berge des Pfälzerwaldes.


Erste Anzeichen für den beginnenden Herbst:
 Herbstzeitlose, buntes Brombeerlaub und Hagebutten.


Ein Hauchel-Bläuling auf einer Wildblumenwiese.


Neu für mich entdeckt: Die Bärenschote (Astragalus clycyphyllos), auch Süßer Tragant genannt.
Das ist eine heimische Wildform, die ich bis dato noch nicht kannte.



Auf einem Parkplatz bei Schweigen-Rechtenbach bietet ein Landwirt seine Erzeugnisse an. 
Wir haben Kartoffeln, Zwiebeln, Zwetschgen, Bohnen und Tomaten gekauft.

Gleich hinter Schweigen-Rechtenbach befindet sich die deutsch-französische Grenze und man ist dann auch schon in Wissembourg (Frankreich). Von dort aus sind wir über den ehemaligen Grenzübergang Sankt Germannshof (Deutschland) zurück nach Hause gefahren. 

Schön war der Ausflug durch die Felder. Wir konnten unterwegs auch einen Rotmilan, mehrere Bussarde und viele Schmetterlinge beobachten.

Nun sind wir im September angekommen und genießen die letzten Tage des Sommers, die bis zum Wochenende wieder sehr warm sein sollen.

Liebe Grüße von der Pfälzerin    🌄

6 Kommentare:

  1. Solche Wege ist auch mein Ding, mit offenen Augen gibt es viel zu entdecken, deine Fotos sind der beste Beweis. Frisch beim Bauern gekauft, das ist garantiert frisch. Strohballen signalisieren, der Herbst kommt, bei uns sehen die Maisfelder genauso aus. Hier wird gerade geerntet, beides Wein und Getreide.
    Liebe Grüße
    Edith

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    1. Wenn Erntezeit ist, dann fahren wir gerne in die Region um Kandel und kaufen dort frische landwirtschaftliche Produkte in den Hofläden oder bei den Händlern am Straßenrand.
      LG Ingrid

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  2. Das erste Bild sieht ja mal wieder aus wie ein Postkarten-Motiv. Wirklich wunderschön. Und das du den Bläuling mit aufgeklappten Flügeln erwischt hast, ist wirklich klasse. Immer wenn ich sie sehe, zeigen sie mir nur die Unterseite ihrer zusammengefalteten Flügel. Und ja, für das Wochenende sind bei mir in Freiburg wieder bis zu 35 Grad angekündigt. Brauchen tue ich die wirklich nicht mehr. Die letzten Tage waren so angenehm. Der Herbst kann ruhig Einzug halten.

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    1. Im Wald wäre es am Sonntag etwas gefährlich gewesen, denn es wehte ständig ein heftiger Wind und der könnte dürre Äste von den Bäumen werfen. Für uns waren die freien Flächen der Vorderpfälzer Rheinebene eine bessere Wahl für den Sonntagsausflug.
      LG Ingrid

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  3. Liebe Ingrid,
    jetzt musste ich auch hier mal vorbeischauen.
    Ich kenne ja die Gegend, in der du wohnst, sehr gut.
    Tolle Bilder hast du mitgebracht und das Wetter mit dem blauen Himmel, den großartigen Wolkenformationen hatten wir bei
    uns genauso.
    Die Stände mit Köstlichkeiten der Erzeuger finde ich stets klasse. Wir hatten uns immer von dort viele Sachen mitgebracht und im Herbst natürlich auch die Käschde.
    Liebe Grüße
    Christa

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    1. Vielen Dank für Deinen Besuch hier im Blog, liebe Christa.
      Warst Du schon hier bei uns? Es ist eine ursprüngliche, friedliche Region, in der man gerne leben möchte.
      LG Ingrid

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