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Donnerstag, 1. Oktober 2026

Am letzten Tag im Sommer ...

... waren wir in einem Naturschutzgebiet unterwegs; diesmal am Rohrweiher-Rösselsweiher im Wald bei Ludwigswinkel in der Südwestpfalz.

Eine 40 ha große Fläche im Dahner Felsenland, zwischen der Gemeinde Ludwigswinkel und der französischen Grenze, wurde im Jahr 1979 unter Naturschutz gestellt. Zwei Bäche fließen hier zusammen; der Rohrbach mündet in den Rösselsbach.

Wasser- und Verlandungsbereiche, das Hochmoor, die Mischwälder, sowie seltene Pflanzen- und Tierarten sollen erhalten bleiben. In einer wissenschaftlichen Erfassung wurden hier 107 seltene Arten an Pflanzen festgestellt; darunter der seltene Lungenenzian, Silbergras, Knabenkraut, Sonnentau, Froschbiss und Sumpf-Herzblatt. Die meisten dieser Pflanzen habe ich selbst noch nie zu Gesicht bekommen.

Durch dieses Naturschutzgebiet verläuft ein Premium-Wanderweg 'Wasgau-Seen-Tour', auf dem wir ein Stück weit gelaufen sind.










Auf der urigen Bank am Wasser sitzen, die Seele baumeln lassen und bis auf den klaren Grund des Weihers zu schauen, das entspannt mich ungemein. 

Über uns leuchtete ein blauer Himmel. Noch sind die Blätter der Buchen und Eichen grün, aber vereinzelt sieht man den nahen Herbst.

Wir hörten Frösche quaken, bekamen sie aber nicht zu Gesicht. Sie waren irgendwo am Rand des Weihers verborgen. Im Naturschutzgebiet soll man die Wege nicht verlassen, um die Natur nicht zu stören.

Dieses Paradies hat auch Schattenseiten. Hier war es ein Sturm im August, der eine Schneise der Verwüstung hinterließ. Bäume wurden regelrecht abgedreht und umgeworfen und ganze Waldstücke wurden dabei zerstört. Im Dorf selbst gab es viele Schäden, auch an Gastanks und Häusern.

Wir hörten unterwegs im Wald das Geräusch des Vollernters, der Bäume fällte. Eine einzige Maschine schneidet den Baum ab, entrindet den Stamm und entfernt die Baumkrone. Zurück bleiben glatte Stämme, die am Wegesrand auf ihre Abholung warten.


Sturmschaden im Wald.


Der Vollernter hatte Feierabend gemacht ...


... und so konnten wir uns die Maschine näher anschauen.


Obwohl das Kalenderblatt nun anzeigt, dass der Herbst begonnen hat, ging der Sommer in die Verlängerung. Bis zu 30 Grad stieg das Thermometer zu Beginn der Woche und immer noch sind die Böden staubtrocken, weil der Regen bei uns ausbleibt. Ein bisschen Regen in der Nacht war wie ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Anstelle mir nun ständig Sorgen zu machen, genieße ich lieber die Schönheit der Natur und lenke ich mich gerne von den Sorgen des Alltags ab.

🏞️ Äfach schee, hugg Dich ... 🏞️

"Hier ist es besonders schön, lass Dich eine Weile auf der Bank nieder und genieße den herrlichen Ausblick auf den stillen Weiher."


Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich vorzeitig ins Wochenende. In den nächsten Tagen werdet Ihr nichts von mir hören und ich kann auch Eure Blogs nicht besuchen.

Warum? Das erfährt Ihr demnächst.

Habt alle einen schönen Feiertag am Samstag und kommt gut ins Wochenende.

Naturgrüße von der Pfälzerin   🌲  🌳  🪵