Mittwoch, 30. September 2026

Farbenpracht im Herbstgarten

Das Gartenjahr geht seinem Ende zu. Herbstastern und Wilde Malve sorgen für eine letzte Farbenpracht im Garten.





Ich bin in diesem Jahr froh, dass um diese Zeit überhaupt noch etwas blüht. Viele Stauden sind im heißen, trockenen Sommer verdorrt.

Nur die ganz Harten haben überlebt. 

Wilde Malve (Malva sylvestris) wurde im Frühling ausgesät und blüht und blüht und blüht; ohne extra Gießen im Beet. 

Die Niedrige Herbstaster (Aster sedifolius 'Nanus') wächst und blüht auf dem staubtrockenen Boden und nur zwei- bis dreimal pro Woche bekommt diese Staude eine Kanne Gießwasser. Sie wird auch als Ödland-Aster oder Wilde Zwergaster bezeichnet. Weil sie gleich neben dem Kompostkorb steht, profitiert sie von dessen Nährstoffen im Boden und braucht keinen extra Dünger. Die Blüten sind an warmen Tagen ständig von Bienen umschwärmt.

Auch der Echte Salbei (Salvia officinalis) mag Wärme und Trockenheit. Ich schwöre bei Halsschmerzen oder bei Entzündungen im Mundraum auf das Gurgeln mit Salbei-Tee. Schon lange kaufe ich keine Tabletten mehr in der Apotheke, sondern bereite mir mit getrockneten Salbeiblättern aus dem Garten einen Tee, den ich nicht trinke, sondern nur zum Mundspülen benutze.

Je steiniger und trockener der Boden ist, umso besser gedeiht der Salbei im Garten.



Nun müssen wir den September auch schon wieder verabschieden und das letzte Drittel des Jahres wird morgen beginnen.

Wie schnell doch die Wochen und Monate vergehen!

Grüße aus dem Garten der Pfälzerin    🌺🌺🌺

Dienstag, 29. September 2026

Erntemond zum Herbstbeginn

 


Mystisch beleuchtete der Erntemond am Sonntag den Nachthimmel. Er verkündet das Ende des Sommers und eröffnet die Herbstsaison. Dieser Vollmond wirkt besonders hell und riesig. Er bringt den Landwirten genügend Licht, um auch nach Sonnenuntergang noch die Ernte einfahren zu können. Das war früher nötig, weil damals die Traktoren und Fuhrwerke noch keine Scheinwerfer hatten und bis weit in die Nacht hinein gearbeitet wurde.

An diesem Tag feierte ich Geburtstag. Ich bin ein Kind des Herbstes und so kommt es, dass der Monat September auch mein Lieblingsmonat ist.

Leider hat er bisher nicht den erhofften Regen gebracht und auch der Sommer ging in die Verlängerung. Gestern stieg das Thermometer wieder auf 28 Grad. Die Dürre bei uns ist beängstigend. In einem Nachbarort brannten 7.000 qm Wald. Alle wünschen sich mittlerweile mal wieder Nass von oben und etwas Abkühlung.

Liebe Grüße von der Pfälzerin    🌕

Montag, 28. September 2026

Spätsommer in Landau

Wochenmarkt am Samstag auf dem Rathausplatz.

Wir waren im historischen Altstadtkern rund um die Fußgängerzone in Landau unterwegs. Diese Universitätsstadt in der Pfalz hat ca. 48.000 Einwohner und war früher die elsässische Reichshauptstadt. 

Bis zum Marktplatz vor dem historischen Rathaus schlendern wir durch die Fußgängerzone und danach durch Seitengassen mit inhabergeführten Boutiquen, Secondhandläden, Cafés, Bistros, Geschäften mit antikem Angebot und kleinen Handwerksbetrieben. 

Alte Gebäude mit bröckeligen Fassaden neben frisch renovierten Häusern, interessante Wasserspeier an den Dächern und der Charme früherer Zeiten machen dieses Stadtviertel interessant.

In der Mittagszeit wurde uns im veganen Restaurant in den Uferschen Höfen (einem renovierten Quartier in der Altstadt) eine leckere Bowl serviert. 


Herbstmarkt auf dem Alten Meßplatz.

Wochenmarkt auf dem Rathausplatz.





Die Uferschen Höfe.

Wir waren Mitte September dort. Ein Ausflug nach Landau ist wie ein Urlaubstag, den man gerne in Erinnerung behält. 

Kommt alle gut in die neue Woche.

Liebe Grüße von der Pfälzerin    ⛪ 🏚️ 🏛️

Freitag, 25. September 2026

Burgruine Drachenfels im Dahner Felsenland

Der Sommer geht bei uns in die Verlängerung. Für das Wochenende und den Beginn der nächsten Woche erwarten wir Hitze, aber keinen Tropfen Regen.

Wenn herrlich die Sonne scheint, dann kann man einfach nicht daheim bleiben. Kurzerhand machten wir einen Ausflug zur Burgruine Drachenfels bei Busenberg im Pfälzerwald. Die Region gehört zum sagenumworbenen Dahner Felsenland, dessen besonderes Merkmal bizarre Sandsteinfelsen sind.


Wie ein Drachenzahn ragt der markante Fels in die Landschaft.

Der Anstieg auf dem Weg vom Parkplatz an der Pfälzerwaldhütte 'Drachenfels' zur Burg ist kurz, aber knackig. 

Die um 1200 erbaute Felsenburg der Herrn von Drachenfels wurde bereits im Jahr 1523 zerstört. Erhalten werden konnten bis heute die Felsenkammer der Oberburg, das Torgebäude und Reste eines Flankierungsturmes.

Die Besichtigung kostet keinen Eintritt und ist rund um die Uhr möglich. Jedoch sollte man halbwegs gut zu Fuß sein, denn es sind viele Treppenanlagen mit teilweise ausgewaschenen Steinstufen und schwindelerregende Gittertreppen zu bewältigen. Gut, dass es überall stabile Geländer gibt. So wagte ich diesmal den Weg ganz nach oben auf den Felsen.

Dort stand ich, dem Himmel nah und bewunderte die herrliche Aussicht.

Gerne nehme ich Euch mit durch die Anlage und zeige Euch schöne Aus- und Durchsichten, Kammern und Treppen. 


Die Burgruine.



Durch das Torhaus gehen wir hoch zur zweiten Ebene.

Nun sieht man auch, dass es sich um eine Felsenburg handelt.

Wir gehen eine Ebene höher.


Noch mehr Treppen, immer weiter rauf.

Hier war für mich das letzte Mal Schluss. 
Diesmal traute ich mich, noch höher zu gehen.

Es kostet mich Mut,
diese filigrane Gittertreppe zu besteigen.

Die Belohnung: ich bin dem Himmel nah und habe einen tollen Ausblick.

Hier oben leben kleine Drachen.

Es sind Mauereidechsen, die zu Dutzenden an den Steinen sitzen.

Schöne Aus- und Durchblicke.

Der frisch restaurierte Teil der Burganlage.

Eine Wendeltreppe führt hinab ...

... und weiter geht es durch die Anlage.

Der frisch restaurierte Teil, von oben gesehen.

Wir blicken noch einmal zurück ...

... und verlassen die Burg wieder durch die Toranlage.


Diesmal hatte ich kaum Höhenangst und konnte alle Treppenanlagen besteigen. Auch runter ging es erstaunlich leicht für mich, weil ich mich am stabilen Geländer festhalten konnte.

Schön war's mal wieder!

Kommt alle gut ins erste Herbstwochenende.

Liebe Grüße von der Pfälzerin    🏰

Donnerstag, 24. September 2026

Postauto mit Graffiti

 


Während eines Ausfluges habe ich dieses Postauto mit Graffiti entdeckt. So ist aus einem langweilig gelben LKW ein buntes Kunstwerk geworden.

Liebe Grüße von der Pfälzerin   🖌️🎨

Mittwoch, 23. September 2026

Schattenfotografie

 


Ich habe mir ein neues Thema für meinen Blog überlegt. Immer mittwochs werde ich Aufnahmen aus meinem Bilderarchiv zeigen, die ungewöhnlich sind und die meistens Schattenmotive zeigen.

Diese Schattenaufnahme wurde vor einigen Jahren während unseres Urlaubes in Ostfriesland gemacht. Damals besuchten wir auch das Ewige Meer, einen Hochmoorsee nordwestlich der Stadt Aurich.

Bisher wusste ich nicht so recht, was ich mit diesem Foto machen könnte.

Na, einfach mal hier im Blog zeigen! 😉

Liebe Grüße von der Pfälzerin   🖤

Dienstag, 22. September 2026

Kleiner Feuerfalter auf Blüten der Schafsgarbe

 




Unbeeindruckt von meiner Anwesenheit saß ein Kleiner Feuerfalter (Lycaena phlaeas) auf den Blüten und trank Nektar.

Er wird noch bis Ende Oktober zu sehen sein, vor allem an trockenen Standorten mit sandigen Böden, beispielsweise Wiesen, Brachland oder Heideland.

Naturgrüße von der Pfälzerin   🦋

Montag, 21. September 2026

Im Wolfsägertal

Das immer noch schöne Spätsommerwetter der vergangenen Woche haben wir für eine Tour ins Wolfsägertal genutzt. Allerdings konnten wir aus Zeitgründen erst nachmittags dorthin fahren. 

Falls Ihr es noch nicht in meinem anderen (stillgelegten) Blog gelesen habt, das Wolfsägertal ist ein Naturschutzgebiet im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Ein 22 ha großes Gebiet unweit der Gemeinde Fischbach wurde im Jahr 1983 unter Naturschutz gestellt. Es erstreckt sich ca. 2,6 Kilometer lang entlang des Fischbaches.

Durch das Tal verläuft auch eine Stromleitung, die den Wolfsägerhof mit Energie versorgt. Im Jahr 1770 wurde in der Einöde ein Hof errichtet, der bis 1957 besiedelt war. Die Bauten wurden zwar inzwischen abgerissen, aber ein Jugendzeltplatz mit Wirtschaftsgebäude ist geblieben.

Ich streifte an diesem Tag ein Stück weit durch das Tal, in der Hoffnung, kleine Naturschätze zu finden, während Herr Pfälzer seine Angel auswarf.

Ob ich was gefunden habe? Seht selbst.


Ein idyllisch gelegener Weiher im Wolfsägertal.
Er wird von den Mitgliedern eines Angelvereins gepflegt
und mit dazu zählt auch Herr Pfälzer.

Ein kleiner Streifzug auf dem Wanderweg,
der parallel zur Forststraße durch das Tal führt.

Baum frißt Schild.

Ein Mischwald begrenzt das Tal.
Ganz in der Nähe brannte eine Woche zuvor ein Waldstück von ca. 5.000 qm. 
Alle Feuerwehren der Region waren dabei im Einsatz.

Ich fühle mich in dieser Einsamkeit so richtig wohl.

Eine aufgelassene Weide mit Parasol (Riesenschirmlinge).

Herbstzeitlose auf der Wiese.

Ein schönes Fleckchen Erde unter einem blauen Himmel.

Dreifach gestapelt an der Rossminze,
Grüner Minzen-Blattkäfer (Chrysolina herbacea).


Zurück am Weiher, ich setze mich still ans Wasser und beobachte.


Langsam färben sich die Blätter der Buchen bunt.
An den Spitzen der Bäume erkennt man den Beginn des Herbstes.

Ein Eichhörnchen huscht den Baumstamm hoch.

Wildenten und Wasserhühner bei der Futtersuche.
Die Wasserhühner tauchen vollständig ins Wasser ein,
während die Enten nur den Kopf ins Wasser und den Bürzel in die Luft strecken.


Eine Wildente kommt etwas näher heran geschwommen.

Ich konnte an diesem Tag auch einen Eisvogel beobachten, der sich von den Sträuchern aus ins Wasser stürzte und nach einer Weile mit Beute wieder aufgeflogen ist. Leider war er viel zu schnell, um Aufnahmen machen zu können.

Herr Pfälzer hatte an diesem Tag leider kein Anglerglück und musste ohne Fang nach Hause fahren.

Kommt alle gut in die neue Woche.

Naturgrüße von der Pfälzerin   🦆🍄‍🟫🌳🪲☁️

Freitag, 18. September 2026

Erntefrisches Obst und Gemüse

 

Am Rande eines Parkplatzes verkauft ein Erzeuger seine Produkte.

Wenn wir Ausflüge in die Vorderpfalz machen, sehen wir mobile Verkaufsstände. Hier bieten Erzeuger aus der Region Obst und Gemüse gleich neben der Straße zum Kauf an. 

Diese Produkte werden nicht durch halb Europa gefahren, sondern landen erntefrisch vom Feld beim Kunden. 

Ich bezahle gerne den Preis für diese frische Ware, denn unsere Landwirte haben es nach diesem heißen Sommer nicht leicht und müssen Ernteeinbußen hinnehmen.




Kommt alle gut ins Wochenende.

Liebe Grüße von der Pfälzerin   🍇🍎🥬🥦🥔🥕🧅