Das Gartenjahr geht seinem Ende zu. Herbstastern und Wilde Malve sorgen für eine letzte Farbenpracht im Garten.
Ich bin in diesem Jahr froh, dass um diese Zeit überhaupt noch etwas blüht. Viele Stauden sind im heißen, trockenen Sommer verdorrt.
Nur die ganz Harten haben überlebt.
Wilde Malve (Malva sylvestris) wurde im Frühling ausgesät und blüht und blüht und blüht; ohne extra Gießen im Beet.
Die Niedrige Herbstaster (Aster sedifolius 'Nanus') wächst und blüht auf dem staubtrockenen Boden und nur zwei- bis dreimal pro Woche bekommt diese Staude eine Kanne Gießwasser. Sie wird auch als Ödland-Aster oder Wilde Zwergaster bezeichnet. Weil sie gleich neben dem Kompostkorb steht, profitiert sie von dessen Nährstoffen im Boden und braucht keinen extra Dünger. Die Blüten sind an warmen Tagen ständig von Bienen umschwärmt.
Auch der Echte Salbei (Salvia officinalis) mag Wärme und Trockenheit. Ich schwöre bei Halsschmerzen oder bei Entzündungen im Mundraum auf das Gurgeln mit Salbei-Tee. Schon lange kaufe ich keine Tabletten mehr in der Apotheke, sondern bereite mir mit getrockneten Salbeiblättern aus dem Garten einen Tee, den ich nicht trinke, sondern nur zum Mundspülen benutze.
Je steiniger und trockener der Boden ist, umso besser gedeiht der Salbei im Garten.
Nun müssen wir den September auch schon wieder verabschieden und das letzte Drittel des Jahres wird morgen beginnen.
Wie schnell doch die Wochen und Monate vergehen!
Grüße aus dem Garten der Pfälzerin 🌺🌺🌺


















































