Montag, 31. August 2026

Der Übergang ...

 ... vom Sommer in den Herbst hat begonnen.


Weißdorn mit Früchten.

Die Natur kann aufatmen, denn die Dürre ist vorbei. Leider regnet es nun häufig und Sonnenschein wurde rar.

Auf dem Nachbargrundstück mit dem Kinderspielplatz sind auch in diesem Jahr wieder Wildschweine unterwegs und durchwühlen den Boden am Spielplatz und die Wiesen rund um die Kirche bei ihrer Suche nach Nahrung. 

Wir können die Schwarzkittel (umgangssprachlicher Begriff für Wildschweine) gelegentlich in den späten Abendstunden, in sicherer Entfernung vom Balkon aus, bei der Futtersuche beobachten. 


(K)ein Spielplatz für Wildschweine, aber sie wussten es nicht.

Ein Wildschwein, gesehen in einem Gehege im Kurpfalzpark in Wachenheim.

Am Ende der vergangenen Woche zogen in rascher Folge Tiefausläufer vom Atlantik über uns hinweg und brachten schwülwarme Luft und ergiebigen Regen und mit Blitz und Donner. 

Noch kämpfen der Sommer und der Herbst um die Vorherrschaft, aber man erkennt an den abnehmenden Tagen, dass der Sommer bereits schwächelt.


Schnell zurück ins Haus, gleich regnet es wieder.


Es hat wie aus Kübeln geschüttet.
 Aber schon nach wenigen Minuten war der Spuk wieder vorbei.

Die Sonnenblume schaut traurig drein.


Ich verabschiede nun den August und freue mich auf den September, meinen Geburtsmonat und für mich der schönste Monat im Jahr.

Kommt alle gut in die neue Woche.

Liebe Grüße von der Pfälzerin   🍁  🎃  🌧️

Freitag, 28. August 2026

Eine bunte Stadt

Ein buntes Mosaik auf einer grauen Betonmauer.

Zu Beginn der Woche hatte ich in Pirmasens etwas zu erledigen. Die Kreisstadt liegt nur wenige Kilometer von unserem Wohnort entfernt, dennoch fahre ich nicht sehr oft dorthin.

Dieser Sommer steht im Zeichen einer bunten Stadt. Das zeigt sich auf dem Platz vor dem Schlossbrunnen in der Fußgängerzone, der mit bunten Wimpelketten geschmückt ist. Sie sind Werke eines städtischen Strickkreises und sollen noch bis zum Herbst hängen bleiben.





Den Pirmasensern gefällt es wohl, aber ich mag lieber die 75 Meter lange Betonmauer in der Bahnhofstraße, die mit einem bunten Blumen-Mosaik geschmückt wurde.

Sie ist etwa 1 Meter hoch und 75 Meter lang, die bisher graue, triste Betonmauer vor der Jugendherberge in Richtung Bahnhof.

Trotz der brütenden Hitze im Juli haben Freiwillige unter Aufsicht einer Künstlerin die Mosaike angebracht. Die Aktion 's Mauerblimmelche wurde vom Pakt für Pirmasens ins Leben gerufen und ich finde sie sehr gelungen.

Besucher, die mit dem Zug die Stadt erreichen, gehen auf ihrem Weg in die Innenstadt an dieser Mauer vorbei. Das ist auch eine tolle Werbung für Pirmasens.







Kommt alle gut ins Wochenende.

Kunterbunte Grüße von der Pfälzerin   🎨

Donnerstag, 27. August 2026

Ein bunter Garten Ende August

Nach einer Woche mit leichten Regenfällen lebt mein Garten auf. In den Beeten wird es wieder bunt. 

Ratet mal, welches meine Lieblingsfarbe bei den Blüten ist?


Wilde Malve und Gewöhnlicher Teufelsabbiss.

Pink gefällt mir am allerbesten und wen wundert es, dass viele pinkfarbene Blüten in unserem Garten zu sehen sind.

Derzeit ist die Wilde Malve (Malva sylvestris) ein Hingucker im naturnahen Beet. Sie ist leider nur zweijährig, lässt sich aber gut aussäen und bildet derzeit viele Samen.

Das Blaue dazwischen auf der Collage sind Blüten vom Teufelsabbiss (Succisa pratensis), einer heimischen Wildpflanze, die leider in der Natur selten geworden ist. Sie steht auf der Vorwarnliste der Roten Liste. Ich konnte bei einer Staudengärtnerei im Frühling Jungpflanzen erwerben, die jetzt in voller Blüte stehen. Wenn ich Glück habe, dann bleibt der Teufelsabbiss dauerhaft in unserem Garten.

Mit pinkfarbenen Blüten wurde auch der Kübel im Eingangsbereich bepflanzt. Dafür habe ich ein Freiland-Alpenveilchen und eine Torfmyrte mit rosa Beeren ausgesucht. 



Morgen wird es auch wieder kunterbunt im Blog zugehen. Mehr verrate ich jetzt noch nicht.

Farbenfrohe Grüße von der Pfälzerin   🩷

Dienstag, 25. August 2026

Impressionen von der Sonntagswanderung im Dahner Moosbachtal

 

Ein Vogelbeerbaum mit leuchtend roten Früchen steht am Parkplatz 'Moosbachtal'.

Endlich konnte ich am Sonntag mal wieder die Wanderschuhe schnüren! Unser Ausflug ins Moosbachtal bei Dahn war eine eineinhalbstündige Wanderung, vorbei an der Pfälzerwaldhütte im Schneiderfeld.

Bei allerschönstem Wanderwetter (Sonnenschein, 14 Grad am Morgen) zogen wir los. Hier im Moosbachtal ist es schattig und nicht ganz so trocken wie in anderen Regionen.


Der Froschfelsen.

Ich esse mich an Brombeeren satt. Hier sind sie nicht vertrocknet.

Auf einer Waldlichtung entdecke ich einen Kaisermantel (Argynnis paphia).

Der Rote Fingerhut ist verblüht und hinterlässt ein Feld voller Samen.

Eine riesige Burg der Roten Waldameise (Formica rufa).

Luchs gesichtet. Es handelt sich um einen Pardelluchs, leider ist es nur ein Aufsteller an der Pfälzerwaldhütte.



An der Pfälzerwaldhütte herrschte bereits Trubel. Ich wollte gerne ein Lachsbrötchen essen, aber das gab es an diesem Tag nicht. 
Also kaufte ich nur eine Johannisbeerschorle und nachdem das Glas leergetrunken war, gingen wir weiter. Ich fühle mich nicht wohl, wenn viele Menschen um mich herum sind.







Zweispitzwanze (Picromerus bidens) auf der Riesen-Goldrute.

Das Hinweisschild versteckt sich zwischen den Zweigen des Vogelbeerbaumes.
Wir sind zurück am Waldparkplatz.

Ein lauschiger Rastplatz, aber leider gleich neben der viel befahrenen Zufahrt zur Pfälzerwaldhütte.

In der Mittagszeit wurde es dann wieder richtig warm. Nach unserer Wandertour wartete daheim eine Kürbissuppe auf uns. Den Kürbis dafür erntete ich im Garten und die Suppe habe ich samstags zuvor gekocht.

Liebe Grüße von der Pfälzerin    🌳🌲🌳

Montag, 24. August 2026

Ersten Kürbis im Garten geerntet

 


Für ihn ist die Sommerfrische vorbei, denn er wird in den Kochtopf wandern.

Ich wagte an den sehr heißen und trockenen Tagen im Juli kaum noch an eine gute Ernte zu denken. Das tägliche Wässern der Kürbispflanzen jedoch hat sich gelohnt, denn nun konnte ich den ersten Hokkaido-Kürbis ernten.

Außer Hokkaido reifen auch noch Butternut-Kürbis und Muskat-Kürbis. Sie dürfen noch etwas an Gewicht zulegen. Erst wenn der Stielansatz verholzt ist, sind sie reif.


Muskat-Kürbis.

Zusammen mit dem Enkelsohn habe ich nun den ersten Hokkaido abgeschnitten und wir haben ihm Opas Hut und Sonnenbrille angezogen. Das fand Jonas ziemlich witzig.






Am Samstag gab es bei uns die erste Kürbissuppe der Saison. 

Das Wetter zeigte sich von Donnerstag bis Samstag leicht herbstlich und wir alle genossen die Abkühlung nach der monatelangen Trockenheit und Hitze. Nun soll der Sommer noch einmal zeigen, was er kann.

Kommt alle gut in die neue Woche.

Liebe Grüße aus dem Garten der Pfälzerin   🎃 🎃 🎃

Freitag, 21. August 2026

Kann man mit Fensterputzen den Regen herbei locken?

Zumindest habe ich es am vergangenen Dienstag versucht. Seit Tagen meldete der Wetterbericht Regen auch für unsere Südwestpfalz, aber es kam bis Dienstag kein Nass vom Himmel bei uns an.


Den Blumenkasten auf der Küchenfensterbank außen habe ich mit Snack-Paprika und Oregano piccolo neu bepflanzt.
Die Pflanzen vorher waren vertrocknet, trotz zweimaligem Gießen am Tag. 
Es war einfach viel zu heiß.

Beim Putzen der extrem staubigen Scheibe des Küchenfensters am Dienstagmorgen blickte ich traurig in den ausgetrockneten Garten. Viele Stauden sind ein Opfer der Dürre; Phlox, Brennende Liebe, Taglilien ... Nur diejenigen, die mit Trockenheit zurecht kommen, sind noch einigermaßen ansehnlich.

Meine Kräuter, die Buschbohnen, Erdbeerpflanzen ..., alles vertrocknet und ich durfte nicht zuviel darüber nachdenken, weil mich das sehr traurig machte.


Das Küchenfenster war wieder blitzeblank, aber draußen der Garten vertrocknet.

Endlich, am Abend nach dem Fensterputzen kam der Regen. Ein ergiebiger Landregen hat den Boden ordentlich nass gemacht. Das bringt nun Entspannung in die verdorrte Natur.

Es regnete auch in der Nacht, so dass der Boden endlich mal wieder richtig feucht wurde und sich unsere Regenwassertonne füllen konnte. Gut ist, dass es nur leicht regnete und wir keine Unwetter erleiden mussten.

Herr Pfälzer meinte schmunzelnd: 'Du hättest schon viel früher das Fenster putzen sollen.' 😂

Ich hatte tatsächlich vergessen, wie herrlich die Luft nach einem Sommerregen riecht. 😓


Nach wochenlanger Trockenheit endlich ein bisschen Regen.

Kommt alle gut ins Wochenende.

Liebe Grüße von der Pfälzerin  🌦️ 

Mittwoch, 19. August 2026

Kein Sommer, wie er früher einmal war - Ebbe am Rhein

 🎶  🎶 Wann wird's mal wieder richtig Sommer, ein Sommer wie er früher einmal war. 
Mit Sonnenschein von Juni bis September ...   🎶  🎶


Dieser Hit von Rudi Carell wurde vor 50 Jahren von vielen Leuten mitgesungen und auch heute noch dürfte der Text bekannt sein. Damals musste man nach Italien in Urlaub fahren, um Sonne tanken zu können.

Der Sommer in diesem Jahr war zwar bisher sehr sonnig, aber auch insgesamt viel zu heiß und zu trocken. 


Der Rhein an der Fähre vom französischen Seltz rüber nach Plittersdorf.
Die Fähre ist wegen Niedrigwasser außer Betrieb.

Vorgestern besuchten wir im elsässischen Soufflenheim eine Poterie, um einen Bratentopf und eine Kougelhopf-Form aus Keramik zu kaufen. Diese traditionellen Töpferwaren werden aus heimischem Ton hergestellt und ich liebe es, damit zu kochen.

Kougelhopf ist eine elsässische Spezialität. Hefeteig wird mit Rosinen und Rum vermischt und in der typisch runden Form gebacken. Es gibt auch eine herzhafte Variante mit Speck und Zwiebeln. Wie das geht, werde ich demnächst näher vorstellen



Heute zeige ich die Auswirkungen der Dürre, die mich sehr betroffen machen.

Unsere Route am Montag, von Bad Bergzabern aus über die französische Grenze nach Wissembourg und weiter nach Sofflenheim, führte kilometerweit auf der Landstraße durch vertrocknete Maisfelder. Wo sonst Hopfen auf langen Ranken scheinbar bis zum Himmel wächst, ist kein bisschen Grün zu sehen. Entweder wurde er gar nicht erst angebaut oder er ist einfach nicht gewachsen.

Die Bäume im Mundatwald und im Bienwald sind teilweise vertrocknet oder zumindest gelb geworden. Der Boden ist übersät von gelbem, heruntergefallenen Laub, wie im Spätherbst.

Nach dem Einkauf in der Poterie fuhren wir weiter nach Seltz (Frankreich) an den Rhein. Dass der Fluss momentan wenig Wasser führt, das war mir bekannt. Aber auf diesen erschreckenden Anblick war ich nicht vorbereitet.


An der Besuchertreppe am Rhein bei Seltz.


Normalerweise ist die unterste Stufe der Treppe noch vom Wasser umspült.


Ebbe am Rhein, aber keine Flut in Sicht.

Eigentlich schwimmen die Pontons auf dem Wasser, aber jetzt liegen sie auf Grund.

Der halbe Fluss liegt trocken und wir laufen über ein Kiesbett bis zur Fahrrinne.


Der Rheinboden ist übersät von Muschelschalen.

In kleinen eingeschlossenen Wasserstellen schwimmen Fische herum.
Es riecht nach Tang und ein bisschen nach Verwesung.

Hier an der Fahrrinne wird das Wasser tiefer, aber es fahren keine Schiffe mehr.
Auch die Fähre ist außer Betrieb.


Der Bienwald trocknet aus.
 Das Laub fällt von den Bäumen und die Pflanzen sind verdorrt.


So schauen dort viele Buchenbäume aus.
Das Laub verdorrte am Ast.

Ein vertrocknetes Maisfeld.
So ähnlich schaut es überall in der Kulturlandschaft der Rheinebene aus.

Ein ausgetrocknetes Rübenfeld.

Eine Wiese bei Oberotterbach, zurück in Deutschland.
Gras wächst hier nicht mehr, aber -zig Wildblumen blühen.


Kurz vor Bad Bergzabern ein Blick in Richtung Schwarzwald.
Die Luft ist voller Brandgeruch; Rauchschwaden ziehen vom Flächenbrand des Hohen Venn in Belgien über den Pfälzerwald in die Rheinebene.

In unserem Wohnort waren am Montag schon morgens Rauch und beißender Brandgeruch vom Hohen Venn in Belgien vernehmbar. Wir mussten deshalb Fenster und Türen geschlossen halten. Dabei ist der Brandherd hunderte Kilometer von uns entfernt, aber unser Pfälzerwald lag wohl genau in der Windrichtung der Rauchschwaden.
In der nahen Stadt wurde x-mal von besorgten Bürgern bei der Feuerwehr angerufen, weil man einen Brand in der Nähe vermutete.

Inzwischen wünsche ich mir, dass dieser extreme Sommer zu Ende geht und sehne mich nach dem kühleren Herbst, nach frischer Luft und auch nach Regen. 

Liebe Grüße von der Pfälzerin  🌄