Freitag, 10. Juli 2026

Überraschungsbesuch im Garten - Seltene Schmetterlinge


Wer bist denn du? 🤔
Ob er wohl seine Flügel für mich öffnet? Ja, hat er ...


Violetter Feuerfalter (Lycaena alciphron).


Ein weiterer Gast: Braunkolbiger Braun-Dickkopffalter (Thymelicus sylvestris).


Johannisbeer-Glasflügler (Synanthedon tipuliformis), ein kleiner Schmetterling.


Der Weiße Waldportier (Brintesia circe) mit zerfledderten Flügen.


Er hat extra für mich seine Flügel weit geöffnet.

Kommt alle gut ins Wochenende.

Naturgrüße von der Pfälzerin   🦋  🦋  🦋

Donnerstag, 9. Juli 2026

Wenn der grüne Salat blüht, ...

 ... freuen sich Insekten.


Gewöhnliche Langbauchschwebfliege.


Kohlweißling an der Salatpflanze.


Gewöhnliche Wiesenwanze.


Mistbiene, eine Schwebfliege.
Es sind Wanderinsekten, die gerne Rast in unserem Garten machen.

Der Salat hat sich rund um das Vogelhäuschen von selbst ausgesät. Die Samen sind Bestandteil einer Wildvogelfuttermischung. 

Um zu beobachten, wie sich die Pflanzen entwickeln, habe ich sie einfach wachsen lassen. Nun blüht der Salat und ich finde die kleinen, gelben Blütchen wunderschön.

Leider sind sie nur am Vormittag offen und schließen sich in der Mittagszeit schon wieder. Bis dahin werden sie von kleinen Insekten geradezu umschwärmt.

Naturgrüße von der Pfälzerin   🪴  🪴  🪴

Mittwoch, 8. Juli 2026

Heute nur ein Bild aus dem Garten

 

Samenstand des Zierlauches.


Wir nutzen die relativ kühlen Morgenstunden für Gartenarbeiten. Während ich die alten Triebe von Himbeeren und Rosen abschneide und Johannisbeeren ernte, setzt Herr Pfälzer geliefertes Brennholz in den Schuppen. 

Aus den geernteten Johannisbeeren werde ich einen Sirup kochen.

Später schleppe ich Gießkannen. 🫗

Es wird wieder sehr heiß heute und Petrus schickt uns keinen Regen. Entsprechend trocken sind die Böden geworden und bald sind die Regenwasservorräte aufgebraucht.

Habt alle einen schönen Tag.

Sommergrüße von der Pfälzerin   🌞

Dienstag, 7. Juli 2026

In der Fußgängerzone

Die Fußgängerzone in Pirmasens.

Die unserem Dorf nächstgelegene Stadt ist Pirmasens, eine kreisfreie Stadt mit ca. 40.000 Einwohnern. Dorthin bin ich knapp 50 Jahre lang zur Arbeit gependelt. Seit ich in Rente bin, habe ich die Innenstadt nur noch selten besucht; man kann diese wenigen Male an einer Hand abzählen.

Schön ist der kurze Fußweg von der Bahnhofstraße, in der mein früherer Arbeitsplatz war, in die Fußgängerzone. Sie war früher viel attraktiver als heute. Fast alle Markengeschäfte sind verschwunden und ein großes Modehaus wird in diesem Sommer auch schließen. 


Der Schlossplatz mit Schlossbrunnen.


Im Alten Rathaus wurde ein Schuh-Museum eingerichtet.


Eine Statue an der Einmündung der Bahnhofstraße in die Fußgängerzone.


Die Bahnhofstraße mit vielen Behördenhäusern, aber wenig Parkmöglichkeiten.
In einem dieser Häuser war fast 50 Jahre lang mein Arbeitsplatz.




Eine Telefonzelle wurde zum Öffentlichen Bücherschrank umgebaut.
Hier konnte ich schon einige Schnäppchen ergattern.



Drinnen ist es sauber und aufgeräumt.
Ich habe auch diesmal zwei Bücher gefunden und mitgenommen.



Ein vertrauter Anblick auf die Oberstadt.
Dies war mein täglicher Anblick, wenn ich früher die Verwaltung verlassen habe.

Sommergrüße von der Pfälzerin   🏙️

Montag, 6. Juli 2026

Sommertage


Auf der Höhe der Hackmesserseite wird fleißig Heu gemacht. Die Luft riecht am Abend intensiv danach. Wir fahren von daheim nur wenige Kilometer nach Kröppen, einem Dorf an der Grenze zu Frankreich und genießen dort die friedliche Abendstimmung.

Diese Gegend, südwestlich der Stadt Pirmasens, wird als Hackmesserseite bezeichnet, weil im Jahr 1792 Freiheitskämpfer hier einen 'Baum der Freiheit' gepflanzt haben. Die aufsässigen Bürger weigerten sich, weiterhin eine Salzsteuer an das Oberamt der Stadt Pirmasens zu entrichten. Sie stellten außerdem an die Pariser Nationalversammlung den Antrag auf Vereinigung mit der französischen Republik. Dem Bittgesuch wurde stattgegeben und die freiheitsliebenden Bürger erhielten aus Frankreich eine Guillotine als Geschenk. Sie wurde als Hackmesser bezeichnet und soll eifrig benutzt worden sein. 

😧  😧  😧

Kommt alle gut in die neue Woche.

Sommergrüße von der Pfälzerin   

Freitag, 3. Juli 2026

Wiederbesuch im Orchideengebiet

Am Dienstag machten wir endlich die geplante Wanderung zum Kalkquellsumpf im Orchideengebiet bei Gersheim im saarländischen Bliesgau.

Zu Beginn des Monats Juni waren wir schon einmal dort und damals waren die Wiesen noch voller Wildblumen und Orchideen.

Klick hier.   Wenn Ihr den Link anklickt, gelangt Ihr zur Seite meines Blogs 'Die Pfälzerin'.

In dieser Woche präsentierte sich die Landschaft total anders. Die meisten Wiesen sind abgemäht und nur noch vereinzelt blühen Wildblumen. An den wenigen verbliebenen Blüten drängen sich die Schachbrettfalter.

Der Morgen war noch angenehm mit 23 Grad, aber in der Mittagszeit wurde es wieder sehr heiß. 

Wollt Ihr mit auf unsere Wanderung gehen?


Anstelle bunter Wiesenblumen sahen wir viele abgemähte Flächen.


Schachbrettfalter drängen sich an den noch verbliebenen Blüten.
Warum hat dieser einen roten Knubbel? Ich weiß es nicht.


Wir passieren die Weinbergsmauern. Das bisschen Schatten ist sehr willkommen.


Eine verblühte Orchidee.


An manchen Blüten saßen gleich mehrere Schmetterlinge.


Der kleine Falter flog nicht sofort weg und ich konnte seine Flügel vorsichtig mit dem Finger streicheln.


Ein Dickkopffalter.


Wir haben die Abzweigung zum Kalkquellsumpf erreicht.
Das letzte Mal waren wir rechts weiter auf dem Orchideenpfad gegangen.
Diesmal folgten wir dem Hinweisschild in linker Richtung.


Der Weg führt über eine abgemähte Wiese, vorbei an einer Traumbank.
Die Sonne brennt und wir schwitzen sehr.


Wir haben den Kalkquellsumpf erreicht.


Der Boden ist noch etwas feucht, aber es sprudelt kein Wasser mehr aus den Quellen.
Die Hitzetage haben den Sumpf fast trockengelegt.


Eine Wildbiene am Flohkraut.


Das Große Ochsenauge an einer Blüte der Wiesenflockenblumen.


Und immer wieder sehen wir Schachbrettfalter.
Es waren an diesem Tag unzählige unterwegs.


Mir wurde bewusst, wie wichtig es ist, einige ungemähte Flächen stehen zu lassen.
Dann finden die Schmetterlinge auf kleinen Inseln Nahrung.


Am Rand des Quellsumpfes sehe ich noch das Laub von Orchideen.
Es könnte eine Stendelwurz oder ein Langblättriges Waldvögelein sein.


Eine Wiesenschaumzikade.
Dieses Insekt ist verantwortlich für die 'Spuckenester' an Stängeln auf den Wiesen.


Wir sind wieder auf dem Rückweg.
Auf der Traumliege mit Aussicht machen wir eine Rast.
Auch bei Hitze tragen wir beim Wandern lange Hosen; das schützt die Beine vor Dornen und Insekten.


Der Rückweg hinunter ins Tal zum Parkplatz.

Vielen Dank dafür, dass Ihr mich auf dieser Wanderung begleitet habt. Der Bliesgau ist eine idyllische Gegend und wir werden im Frühherbst mit Sicherheit wieder hier wandern. Zuerst allerdings müssen wir die Sommermonate Juli und August überstehen. Nächste Woche könnte eine neue Hitzewelle anrücken und zum Wandern ist es uns nun zu heiß.

Kommt alle gut ins Wochenende. 

Liebe Grüße von der Pfälzerin   🥾🚶

Donnerstag, 2. Juli 2026

Käfer-Kindergarten

 

Marienkäfer und Wiesenwanze.

Am frühen Abend konnte ich in unserem Garten eine lustige Entdeckung machen.

Mehrere Marienkäfer, die wohl frisch aus ihrem Larvenstadium geschlüpft sind, spielten mit der Gemeinen Wiesewanze, die ebenfalls noch jung war. Die Tierchen sitzen an unseren Sonnenblumen.


Kinder, geht raus und spielt mit der Wiesenwanze. Aber vertragt Euch!


Wir spielen Fangen.


Ich hab dich! Schuuuubs ...


Jetzt spielen wir Verstecken.


Eins, zwei, drei, vier, Eckstein, alles muss versteckt sein.

Humorvolle Grüße von Ingrid, der Pfälzerin   🐞  🐞 🐞  

Mittwoch, 1. Juli 2026

Honigproduktion

 


Jeden Tag sehe ich im Garten viele Honigbienen an den Blüten. Wo genau sie leben, das weiß ich nicht. Entweder hat ein Imker in der Umgebung seine Kästen stehen oder die Bienen wohnen wild in einem Baumstamm oder in einer Spalte in den Sandsteinfelsen.

Ich mag ihr Brummen und freue mich, dass ich den fleißigen Lieschen reichlich Pollen und Nektar bieten kann.

Die Westliche Honigbiene (Apis melifera) kann in Kolonien bis zu 50.000 Exemplaren leben. Sie produziert den begehrten Honig, den wir alle mögen.


Honigbiene am Dost.


Honigbiene am Lavendel.


Honigbiene am weißen Lavendel.





Kommt alle gut durch den Tag.

Honigsüße Grüße von der Pfälzerin   🐝  🐝  🐝