Freitag, 9. Oktober 2026

Unser Garten im Oktober

Nachdem ich am Sonntag von der Reise in die Niederlande wieder nach Hause gekommen war, hielt das warme und sonnige Wetter an, so dass ich mich bis Mitte der Woche raus in den Garten setzen und mich an den blühenden Herbstastern erfreuen konnte.


Raublattastern.


Der hohe Zaun, den die Nachbarn vor einigen Jahren errichtet haben, ärgert mich nun nicht mehr. Er bildet einen Hintergrund für die Blüten der hohen Raublattaster.

Raublattastern sind ziemlich pflegeleicht und wuchern nicht. Zwar werden auch hier die Horste jedes Jahr größer und müssen alle paar Jahre geteilt werden, aber sie schicken keine Ausläufer durch das Beet, wie andere Astern. Und sie werden auch nicht vom Mehltaupilz befallen.

Damit sie bei Regen nicht umkippen, binde ich alle Astern hoch. So bleiben die Stauden optisch ansprechend und zeigen hübsche Blütenwolken.


Hohe Raublattastern.


Niedrige Raublattastern.

Die niedrige Raublattaster 'Purple Dome' erreicht nur eine Höhe bis zu 60 cm. Sie wächst bei mir im Sandbeet. Im Sommer bei Hitze und Trockenheit erhielt sie nie Gießwasser und gedeiht dennoch prächtig.


Die amethystfarbenen Blüten der Aster 'Purple Dome'.


Die Asterblüten werden an sonnigen Tagen von vielen Bienen angeflogen. Sie sind regelrechte Bienenmagnete. In früheren Jahren besuchten oft auch Schmetterlinge die Blüten, aber in diesem Jahr kaum welche.


Ihr seht auf diesem Bild links eine Raublattaster und rechts die Waagrechte Aster 'Lady in Black' mit weißen, kleinen Blüten.
Dazwischen sind blaue Kissenastern zu sehen.

Besonders zauberhafte Blüten zeigt die Japanische Krötenlilie 'Tricyrtis hirta'. Ihre rötlich-lila punktierten Blüten erinnern an Kröten und so kam auch der Name zustande. Sie blüht zu Beginn des Herbstes und liebt den Schatten. Unter der Rispenhortensie hat sie einen idealen Platz, denn sie braucht etwas Winterschutz und den bekommt sie vom heruntergefallenen Laub der Hortensie. Zudem profitierte sie an heißen Sommertagen vom Gießwasser, das die Hortensie regelmäßig bekam, ansonsten wären sie wohl vertrocknet.


Krötenlilie 'Tricartis hirta'.




Die Trockenheit ist vorbei, denn seit Donnerstag regnet es auch bei uns wieder. Nun kann die Natur aufatmen und ich muss nicht mehr täglich mit der Gießkanne durch den Garten gehen.

Kommt alle gut ins Wochenende.   

Grüße aus dem Garten der Pfälzerin   🍃 🍃 🍃

Donnerstag, 8. Oktober 2026

Noch mehr Impressionen aus Holland - Volendam

Bei unserer Kurzreise am vergangenen Wochenende brachte uns der Reisebus auch nach Volendam, einem Fischerort am Markermeer. Es ist eigentlich kein Meer mehr, weil es weit draußen mit einem Damm von der Nordsee abgetrennt wurde und sich langsam mit Süßwasser füllt. Aber man hatte den Eindruck von Meer. 

Diese Fahrt wurde vom Reiseunternehmen zusätzlich angeboten. Alternativ hätten wir auch in Amsterdam bleiben können. Wenn ich schon mal wegfahre, dann möchte ich gerne Land und Leute kennen lernen und so nahmen wir das Angebot gerne an.

Impressionen aus dem Fischerort Volendam in Nordholland:


Hafenidylle in Volendam.


An der Hafenpromenade.










Um 18 Uhr schlossen die Geschäfte und es wurde still in der Promenade.
Wir konnten in Ruhe am Wasser sitzen und uns von den vielen Eindrücken erholen.


Als die Sonne unterging war es Zeit für die Rückfahrt nach Amsterdam.

Laut einer Reisebeschreibung wird Volendam als berühmtestes Fischerdorf der Niederlande beschrieben. Mir fehlt dafür die Vergleichsmöglichkeit, denn ich kenne andere Fischerdörfer nicht.

Volendam bildet mit Edam in Nordholland eine Doppelgemeinde. Von Amsterdam aus sind wir ungefähr eine halbe Stunde gefahren und mir war es den Ausflug wert.

Ich freue mich, mit dieser Kurzreise an drei Tagen die Landesnachbarn im Westen nun etwas näher kennengelernt zu haben.

Liebe Grüße von der Pfälzerin  ⚓

Dienstag, 6. Oktober 2026

Impressionen aus Amsterdam und Scheveningen in Holland

 


Unsere Busreise nach Amsterdam fand über das Wochenende bei herrlichem Wetter statt. An Tag 1 und Tag 2 waren wir in der historischen Innenstadt unterwegs. Bei einer Stadtführung und einer Grachtenfahrt in einem kleinen, offenen Schiff lernten wir die Altstadt kennen. Wir hatten auch Zeit, um auf eigene Faust die Stadt zu erkunden.

An Tag 3 fuhr uns der Bus morgens nach Scheveningen, dem größten und bekanntesten Seebad der Niederlande. Dort verbrachten wir den Vormittag am Nordseestrand. Am frühen Nachmittag ging es dann mit dem Bus zurück nach Hause.

Kulinarisch waren die Tage sehr kalorienreich mit Gebakken Lekkerbek (frittierter Fisch im Backteig), Kippelinge (in Backteig frittierte Fischstücke), Bitterballen (frittierte Fleischbällchen), Poffertjes (Mini-Pfannkuchen) und Friet (dicke holländische Pommes). Egal, daheim gibt es so etwas schließlich nicht. 😉

Wir haben nach Herzenslust holländischen Käse probieren dürfen und natürlich auch welchen mit nach Hause genommen.

Es gibt auch jede Menge Bilder zu sehen:


Impressionen am ersten Tag von der Stadt.


Blick auf den Bahnhof Amsterdam Centraal,
 dem Herzstück der historischen Altstadt.






Tag 2, Morgenrot am Himmel, vom Hotelzimmer aus gesehen.
Übernachtet haben wir in einem Hotel am Flughafen Schiphol.


Die Altstadt, am zweiten Tag vom Wasser aus erkundet.


Impressionen aus Amsterdam.


Der letzte Tag unserer Reise hat begonnen.
Der Nebel am frühen Morgen lichtete sich schnell.


Etwas später in Scheveningen zeigte sich der Strand in strahlendem Sonnenschein.






Die Möwen haben hier keine Berührungsängste mit Menschen.


Ein letzter Blick auf den Sandstrand von der Seebrücke 'Pier' aus.
Danach hieß es für uns, die Heimfahrt anzutreten.


Edam und Gouda sind künftig für mich mehr als nur Käse. 😉 Die Orte heißen so und die Holländer haben ihren Käse nach dem Ort benannt.  🧀 🧀 🧀

Kein Hollandbesuch ohne Tulpenzwiebeln! Ich kaufte welche, die den Namen 'Abba' tragen und die rot blühen werden. Dann erinnere ich mich im nächsten Frühling wieder an diese interessante Reise.  🌷 🌷 🌷

Liebe Grüße von der Pfälzerin  ⛱️  🦀  🐚

Montag, 5. Oktober 2026

Ein bisschen Deko hier, ein Lichtlein da ...

 ... und schon wird es drinnen heimelig. Nach Einbruch der Dämmerung leuchten unsere Fensterbänke.


Auf der Fensterbank im Esszimmer.

Tagsüber, wenn noch die Sonne scheint.

Nach Einbruch der Dämmerung.

Steinpilze Pilze aus Holz wachsen auf dem Bücherregal.

Der Herbst ist da und ich mache es mir abends drinnen im Haus gemütlich. Anstelle von echten Kerzen leuchten bei uns LED-Lichter. Die Deko dazu ist anlehnt an Motive aus der Natur.

🍁   🍁   🍁

Ich bin nun auch wieder daheim. Über das Wochenende habe ich eine Kurzreise nach Amsterdam und die Umgebung gemacht. Meine Tochter und ich haben schöne Tage in der Hauptstadt der Niederlande und an der Nordsee verbracht.

Bilder unserer Reise zeige ich Euch bald; erst müssen sie gesichtet und bearbeitet werden.

Kommt alle gut in die neue Woche.

Herbstgrüße von der Pfälzerin   🕯️  🕯️  🕯️

Donnerstag, 1. Oktober 2026

Am letzten Tag im Sommer ...

... waren wir in einem Naturschutzgebiet unterwegs; diesmal am Rohrweiher-Rösselsweiher im Wald bei Ludwigswinkel in der Südwestpfalz.

Eine 40 ha große Fläche im Dahner Felsenland, zwischen der Gemeinde Ludwigswinkel und der französischen Grenze, wurde im Jahr 1979 unter Naturschutz gestellt. Zwei Bäche fließen hier zusammen; der Rohrbach mündet in den Rösselsbach.

Wasser- und Verlandungsbereiche, das Hochmoor, die Mischwälder, sowie seltene Pflanzen- und Tierarten sollen erhalten bleiben. In einer wissenschaftlichen Erfassung wurden hier 107 seltene Arten an Pflanzen festgestellt; darunter der seltene Lungenenzian, Silbergras, Knabenkraut, Sonnentau, Froschbiss und Sumpf-Herzblatt. Die meisten dieser Pflanzen habe ich selbst noch nie zu Gesicht bekommen.

Durch dieses Naturschutzgebiet verläuft ein Premium-Wanderweg 'Wasgau-Seen-Tour', auf dem wir ein Stück weit gelaufen sind.










Auf der urigen Bank am Wasser sitzen, die Seele baumeln lassen und bis auf den klaren Grund des Weihers zu schauen, das entspannt mich ungemein. 

Über uns leuchtete ein blauer Himmel. Noch sind die Blätter der Buchen und Eichen grün, aber vereinzelt sieht man den nahen Herbst.

Wir hörten Frösche quaken, bekamen sie aber nicht zu Gesicht. Sie waren irgendwo am Rand des Weihers verborgen. Im Naturschutzgebiet soll man die Wege nicht verlassen, um die Natur nicht zu stören.

Dieses Paradies hat auch Schattenseiten. Hier war es ein Sturm im August, der eine Schneise der Verwüstung hinterließ. Bäume wurden regelrecht abgedreht und umgeworfen und ganze Waldstücke wurden dabei zerstört. Im Dorf selbst gab es viele Schäden, auch an Gastanks und Häusern.

Wir hörten unterwegs im Wald das Geräusch des Vollernters, der Bäume fällte. Eine einzige Maschine schneidet den Baum ab, entrindet den Stamm und entfernt die Baumkrone. Zurück bleiben glatte Stämme, die am Wegesrand auf ihre Abholung warten.


Sturmschaden im Wald.


Der Vollernter hatte Feierabend gemacht ...


... und so konnten wir uns die Maschine näher anschauen.


Obwohl das Kalenderblatt nun anzeigt, dass der Herbst begonnen hat, ging der Sommer in die Verlängerung. Bis zu 30 Grad stieg das Thermometer zu Beginn der Woche und immer noch sind die Böden staubtrocken, weil der Regen bei uns ausbleibt. Ein bisschen Regen in der Nacht war wie ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Anstelle mir nun ständig Sorgen zu machen, genieße ich lieber die Schönheit der Natur und lenke ich mich gerne von den Sorgen des Alltags ab.

🏞️ Äfach schee, hugg Dich ... 🏞️

"Hier ist es besonders schön, lass Dich eine Weile auf der Bank nieder und genieße den herrlichen Ausblick auf den stillen Weiher."


Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich vorzeitig ins Wochenende. In den nächsten Tagen werdet Ihr nichts von mir hören und ich kann auch Eure Blogs nicht besuchen.

Warum? Das erfährt Ihr demnächst.

Habt alle einen schönen Feiertag am Samstag und kommt gut ins Wochenende.

Naturgrüße von der Pfälzerin   🌲  🌳  🪵

Mittwoch, 30. September 2026

Farbenpracht im Herbstgarten

Das Gartenjahr geht seinem Ende zu. Herbstastern und Wilde Malve sorgen für eine letzte Farbenpracht im Garten.





Ich bin in diesem Jahr froh, dass um diese Zeit überhaupt noch etwas blüht. Viele Stauden sind im heißen, trockenen Sommer verdorrt.

Nur die ganz Harten haben überlebt. 

Wilde Malve (Malva sylvestris) wurde im Frühling ausgesät und blüht und blüht und blüht; ohne extra Gießen im Beet. 

Die Niedrige Herbstaster (Aster sedifolius 'Nanus') wächst und blüht auf dem staubtrockenen Boden und nur zwei- bis dreimal pro Woche bekommt diese Staude eine Kanne Gießwasser. Sie wird auch als Ödland-Aster oder Wilde Zwergaster bezeichnet. Weil sie gleich neben dem Kompostkorb steht, profitiert sie von dessen Nährstoffen im Boden und braucht keinen extra Dünger. Die Blüten sind an warmen Tagen ständig von Bienen umschwärmt.

Auch der Echte Salbei (Salvia officinalis) mag Wärme und Trockenheit. Ich schwöre bei Halsschmerzen oder bei Entzündungen im Mundraum auf das Gurgeln mit Salbei-Tee. Schon lange kaufe ich keine Tabletten mehr in der Apotheke, sondern bereite mir mit getrockneten Salbeiblättern aus dem Garten einen Tee, den ich nicht trinke, sondern nur zum Mundspülen benutze.

Je steiniger und trockener der Boden ist, umso besser gedeiht der Salbei im Garten.



Nun müssen wir den September auch schon wieder verabschieden und das letzte Drittel des Jahres wird morgen beginnen.

Wie schnell doch die Wochen und Monate vergehen!

Grüße aus dem Garten der Pfälzerin    🌺🌺🌺

Dienstag, 29. September 2026

Erntemond zum Herbstbeginn

 


Mystisch beleuchtete der Erntemond am Sonntag den Nachthimmel. Er verkündet das Ende des Sommers und eröffnet die Herbstsaison. Dieser Vollmond wirkt besonders hell und riesig. Er bringt den Landwirten genügend Licht, um auch nach Sonnenuntergang noch die Ernte einfahren zu können. Das war früher nötig, weil damals die Traktoren und Fuhrwerke noch keine Scheinwerfer hatten und bis weit in die Nacht hinein gearbeitet wurde.

An diesem Tag feierte ich Geburtstag. Ich bin ein Kind des Herbstes und so kommt es, dass der Monat September auch mein Lieblingsmonat ist.

Leider hat er bisher nicht den erhofften Regen gebracht und auch der Sommer ging in die Verlängerung. Gestern stieg das Thermometer wieder auf 28 Grad. Die Dürre bei uns ist beängstigend. In einem Nachbarort brannten 7.000 qm Wald. Alle wünschen sich mittlerweile mal wieder Nass von oben und etwas Abkühlung.

Liebe Grüße von der Pfälzerin    🌕

Montag, 28. September 2026

Spätsommer in Landau

Wochenmarkt am Samstag auf dem Rathausplatz.

Wir waren im historischen Altstadtkern rund um die Fußgängerzone in Landau unterwegs. Diese Universitätsstadt in der Pfalz hat ca. 48.000 Einwohner und war früher die elsässische Reichshauptstadt. 

Bis zum Marktplatz vor dem historischen Rathaus schlendern wir durch die Fußgängerzone und danach durch Seitengassen mit inhabergeführten Boutiquen, Secondhandläden, Cafés, Bistros, Geschäften mit antikem Angebot und kleinen Handwerksbetrieben. 

Alte Gebäude mit bröckeligen Fassaden neben frisch renovierten Häusern, interessante Wasserspeier an den Dächern und der Charme früherer Zeiten machen dieses Stadtviertel interessant.

In der Mittagszeit wurde uns im veganen Restaurant in den Uferschen Höfen (einem renovierten Quartier in der Altstadt) eine leckere Bowl serviert. 


Herbstmarkt auf dem Alten Meßplatz.

Wochenmarkt auf dem Rathausplatz.





Die Uferschen Höfe.

Wir waren Mitte September dort. Ein Ausflug nach Landau ist wie ein Urlaubstag, den man gerne in Erinnerung behält. 

Kommt alle gut in die neue Woche.

Liebe Grüße von der Pfälzerin    ⛪ 🏚️ 🏛️