Freitag, 25. September 2026

Burgruine Drachenfels im Dahner Felsenland

Der Sommer geht bei uns in die Verlängerung. Für das Wochenende und den Beginn der nächsten Woche erwarten wir Hitze, aber keinen Tropfen Regen.

Wenn herrlich die Sonne scheint, dann kann man einfach nicht daheim bleiben. Kurzerhand machten wir einen Ausflug zur Burgruine Drachenfels bei Busenberg im Pfälzerwald. Die Region gehört zum sagenumworbenen Dahner Felsenland, dessen besonderes Merkmal bizarre Sandsteinfelsen sind.


Wie ein Drachenzahn ragt der markante Fels in die Landschaft.

Der Anstieg auf dem Weg vom Parkplatz an der Pfälzerwaldhütte 'Drachenfels' zur Burg ist kurz, aber knackig. 

Die um 1200 erbaute Felsenburg der Herrn von Drachenfels wurde bereits im Jahr 1523 zerstört. Erhalten werden konnten bis heute die Felsenkammer der Oberburg, das Torgebäude und Reste eines Flankierungsturmes.

Die Besichtigung kostet keinen Eintritt und ist rund um die Uhr möglich. Jedoch sollte man halbwegs gut zu Fuß sein, denn es sind viele Treppenanlagen mit teilweise ausgewaschenen Steinstufen und schwindelerregende Gittertreppen zu bewältigen. Gut, dass es überall stabile Geländer gibt. So wagte ich diesmal den Weg ganz nach oben auf den Felsen.

Dort stand ich, dem Himmel nah und bewunderte die herrliche Aussicht.

Gerne nehme ich Euch mit durch die Anlage und zeige Euch schöne Aus- und Durchsichten, Kammern und Treppen. 


Die Burgruine.



Durch das Torhaus gehen wir hoch zur zweiten Ebene.

Nun sieht man auch, dass es sich um eine Felsenburg handelt.

Wir gehen eine Ebene höher.


Noch mehr Treppen, immer weiter rauf.

Hier war für mich das letzte Mal Schluss. 
Diesmal traute ich mich, noch höher zu gehen.

Es kostet mich Mut,
diese filigrane Gittertreppe zu besteigen.

Die Belohnung: ich bin dem Himmel nah und habe einen tollen Ausblick.

Hier oben leben kleine Drachen.

Es sind Mauereidechsen, die zu Dutzenden an den Steinen sitzen.

Schöne Aus- und Durchblicke.

Der frisch restaurierte Teil der Burganlage.

Eine Wendeltreppe führt hinab ...

... und weiter geht es durch die Anlage.

Der frisch restaurierte Teil, von oben gesehen.

Wir blicken noch einmal zurück ...

... und verlassen die Burg wieder durch die Toranlage.


Diesmal hatte ich kaum Höhenangst und konnte alle Treppenanlagen besteigen. Auch runter ging es erstaunlich leicht für mich, weil ich mich am stabilen Geländer festhalten konnte.

Schön war's mal wieder!

Kommt alle gut ins erste Herbstwochenende.

Liebe Grüße von der Pfälzerin    🏰

3 Kommentare:

  1. Liebe Ingrid, ein wunderbarer Beitrag mit sehr schönen Bildern. Viele Durchblicke, herrliche Aussicht und die natürlichen Steinstiegen sind der Hammer. Ein echt schöner Ausflug. Danke für's mitnehmen.
    Liebe Grüße von Irmi

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  2. Guten Morgen liebe Ingrid,
    was für ein schöner Ausflug. Die Aussicht war den steilen Aufstieg auf jeden Fall wert.
    Ich war vor einigen Jahren in Dahn und wir waren auf einer ähnlichen Burg. Es kommt mir fast bekannt vor, aber es muss eine andere gewesen sein (ich glaube, du hast sie auch schon mal gezeigt?) Ich kann mich nicht an solche offenen Treppen dort erinnern. Diese könnte ich wegen meiner Höhenangst vermutlich nicht besichtigen.
    Genieß das schöne Herbstwochenende,
    liebe Grüße
    Susanna

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  3. Was für eine tolle Burg. Da wäre ich gerne mitgegangen - auch mit Höhenangst. Die Ausblicke sind es definitiv wert.

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