Freitag, 6. November 2026

Wie ein Leuchtfeuer im Garten

 

Rotgolden leuchtete das Laub der Schwarzen Apfelbeere (Aronia prunifolia 'Nero') in unserem Garten. Ab 16 Uhr liegt der gesamte Garten im Schatten; bis auf einen einzigen Sonnenstrahl, der zwischen einer Häuserlücke hindurch scheint und langsam durch den Garten wandert.




Kommt alle gut ins Wochenende.

Rotgoldene Grüße aus dem Garten der Pfälzerin   🍂  🍂  🍂

Donnerstag, 5. November 2026

Sonnenschein zu Beginn des Novembers

Der Montagmorgen startete kalt mit leichtem Frost in der Nacht. Dann schien die Sonne den ganzen Tag lang und am frühen Nachmittag spazierte ich ein Stündchen am Ortsrand entlang.

Wie schön, wenn anstelle von nebeligem Grau sich die herbstliche Natur bunt und sonnig präsentiert!

Am Tag darauf blieb der Himmel bewölkt und es wehte ein unangenehm kühler Wind aus Osten.

Ist dies nun das Ende des goldenen Herbstes?


Der Landschaftsweiher am Ortsrand.


Bunte Impressionen vom Spaziergang.

Die Sprayer können es nicht lassen und haben verschiedene Betonwände besprüht. Am wenigsten stört mich ein 'Kunstwerk' an einer Betonmauer neben einem Treppenaufgang, der sowieso ziemlich verwahrlost ausschaut.


Früher nutzten die Arbeiter einer Schuhfabrik diesen Aufgang,
jedoch werden hier schon Jahrzehnte lang keine Schuhe mehr produziert.


Bunte Grüße im November von der Pfälzerin    🎨  🍂 🌿

Mittwoch, 4. November 2026

Schattenfotografie - das Bäumchen im Wasser

 


Diesen kleinen Baum habe ich vor einigen Jahren um diese Jahreszeit in den Wassergärten im saarländischen Landsweiler-Reden fotografiert. Meine Aufnahme hat Seltenheitswert, denn im Frühjahr wurden die Pumpen der Grube Reden abgeschaltet und nun liegt das Gelände trocken. 

Immer mittwochs möchte ich Aufnahmen aus meinem Bilderarchiv zeigen.

Liebe Grüße von der Pfälzerin   🖤

Dienstag, 3. November 2026

Herbst ist, ...

 ... wenn die Natur in warmen Farben leuchtet und uns mit ihrer Schönheit umarmt.





















Wir nutzten die goldenen Tage der vergangenen Woche für Spaziergänge in der herbstlichen Natur.

Der Kalender zeigt zwar, dass wir nun November haben, aber die Natur ist strahlend bunt und freundlich. Lange dauert es nicht mehr, dann ist all die Pracht vorbei.

Naturgrüße von der Pfälzerin   🍂  🍂  🍂

Montag, 2. November 2026

Goldruten im Gegenlicht

Bei einer Wanderung bewunderte ich eine Waldwiese, die mit Goldruten (Solidago) bewachsen ist.

Im Gegenlicht der Sonne leuchteten die Samenstände und das versuchte ich im Bild festhalten.

Pro Pflanze bilden sich tausende Samen, von denen jeder einzelne einen feinen Haarkranz trägt und wie ein kleiner Fallschirm ausschaut. Damit werden sie im Winter durch den Wind weit verstreut.

Noch aber sitzen die Samenstände fest an der Pflanze und schauen herrlich flauschig-silbrig aus.











Seit einer Woche werden wir mit schönem, ruhigen Herbstwetter verwöhnt. Nachts wird es kühl, aber tagsüber scheint meist die Sonne und so können wir rausgehen und die herbstliche Natur genießen.

Kommt alle gut in die neue Woche.

Naturgrüße von der Pfälzerin   🍂  🍂  🍂

Freitag, 30. Oktober 2026

Gruselzeit

 


Morgen an Halloween werden kleine Geister, Hexen und Monster bei uns klingeln und 'Süßes oder Saures' fordern. Dafür habe ich mich vorbereitet und Süßigkeiten bereit gelegt.

Wenn man genau hinschaut, dann erkennt man, dass sich auch die Natur gruselig herausgeputzt hat; mit schwarzen Hagebutten von der Bibernell-Rose, Spinnweben und seltsamen Pilzen. Baumwurzeln schauen aus wie Skelette, die aus der Erde kriechen. 

Kommt alle gut ins Wochenende.

Fröhliches Gruseln wünscht Euch die Pfälzerin   🎃  👻  🕸️

Donnerstag, 29. Oktober 2026

Seerosen auf dem Trockenen - Naturschutzgebiet Pfälzerwoog



Nachdem die Sturmtiefs abgezogen waren, zeigte sich der Dienstag mild und sonnig. Wir schnürten die Wanderschuhe und zogen los. Unser Ziel war das Naturschutzgebiet 'Pfälzerwoog', das wir schon längere Zeit nicht mehr besucht haben.

Eine Fläche von 11 Hektar rund um einen Landschaftsweiher wurde aufgrund einer Verordnung im Jahr 1979 unter Naturschutz gestellt. Das Gebiet befindet sich zwischen den Gemeinden Ludwigswinkel und Fischbach im Pfälzerwald.

Das Buchenlaub hat sich goldgelb verfärbt und leuchtet vor einem blauen Himmel. Wir hofften, dass die Waldwege begehbar sind, denn im August wütete hier ein Orkan und schlug eine Schneise der Verwüstung in den Wald. Teilweise sind Wege in diesem Gebiet wegen des Windbruches immer noch gesperrt. Wir hatten Glück und konnten zumindest auf dem Rundweg vorbei am Landschaftsweiher laufen.

Am Wasser angekommen bekamen wir einen Schock. Der Woog leidet unter enormem Wassermangel und die Ufersäume liegen auf einem breiten Streifen trocken. Früher konnte man nicht bis zum Ende blicken, so groß war die Wasserfläche. Sollte noch so ein trockener Sommer folgen, wird der Woog ausgetrocknet sein.

In solchen Momenten wird mir bewusst, wie kostbar unser Wasser ist. Es ist nicht unerschöpflich und wir müssen sparsam damit umgehen.

Die Seerosen am Rand des Wooges wachsen nun auf dem Trockenen und keine einzige Ente, kein Reiher und kein anderes Tier waren am Wassersaum zu sehen. Still und einsam präsentierte sich uns der Woog. Wir vermuten, dass es in der 'Wasserpfütze' keine Fische mehr gibt und somit auch keine Nahrung für die Reiher vorhanden ist.


Goldenes Buchenlaub vor einem blauen Himmel.


Dem Weiher fehlt mindestens ein Meter Wasserstand.




Die Seerosen liegen trocken.


Die Tafel ist 47 Jahre alt und kaum noch lesbar.

Wanderwege führen durch eine urwüchsige Natur.

Es war ein goldener Oktobertag.

Wir haben auch Pilze gesehen, aber nur einen Bruchteil der Menge,
 die man sonst in dieser Jahreszeit findet.

Naturgrüße von der Pfälzerin   🍂  🍄  🍄‍🟫