Montag, 19. Oktober 2026

Morgenstimmung am Drachenfels

Das Dahner Felsenland lag am Freitagmorgen noch teilweise im Nebel. Aber die Sonne konnte sich behaupten und schnell verschwanden die dunstigen Schleier, als wir auf der Höhe bei Busenberg anhielten.

Der Drachenfels leuchtete bereits in der Sonne, während über dem Dorf noch Nebelschleier lagen.

Die Wiesen waren nass vom Morgentau und im Gestrüpp am Wegesrand glitzerten Tautropfen an Spinnenfäden wie Diamanten. 

Ich wäre hier gerne noch länger geblieben, aber wir wollten weiter, über Bad Bergzabern nach Wissembourg in Frankreich. Dort habe ich in einem Supermarkt eingekauft.

Es war der letzte sonnige und milde Tag vor dem Wetterwechsel. Am Abend begann es zu regnen und die Luft ist nun herbstlich kühl.


Blick auf den Drachenfels, vom Parkplatz an der Bundesstraße aus gesehen.

Stellenweise lag noch ein wenig Nebel über dem Wald, aber 
die Sonne setzte sich schnell durch und blauer Himmel kam zum Vorschein.

Das Gestrüpp am Wegesrand zeigte im Gegenlicht seine Schätze.

Spinnennetze und Spinnenfäden waren mit Tautropfen besetzt, ...

... die im Sonnenlicht glitzerten und funkelten.

Wie gläserne Girlanden schmücken sie die verdorrten Reste der Pflanzen.

Von der Sonne angestrahlt, zeigt sich eine goldene Pracht.

Tautropfen auf der Wiese glitzern im Sonnenschein ...

... und auch auf den Blütenresten.

Blick auf den Ort Busenberg, der noch teilweise unter einer Nebeldecke liegt.

Busenberg ist eine Gemeinde in der Südwestpfalz, eingerahmt vom Felsengebirge des Dahner Felsenlandes (diese Formulierung habe ich von der Internetseite des Ortes so übernommen). Der Ort hat ca. 1.300 Einwohner und liegt nahe der Burgruine Drachenfels. Die Burg ist älter als der Ort, der im Jahr 1408 erstmals urkundlich erwähnt wurde, ungefähr 200 Jahre nach dem Bau der Burg.

🏘️

Im französischen Wissembourg kauften wir auf dem Heimweg noch in einem Supermarkt ein. Herzhaft würzige Merguez, eine Wurstspezialität der maghrebinischen Küche, bestehend aus Lamm- und Rindfleisch, landete gleich zweimal im Einkaufswagen. Auch Käse aus der Region (Brie und Münsterkäse), sowie Baguette, eine Palette Eier und ein bisschen frisches Gemüse habe ich dort gekauft.



Kommt alle gut in die neue Woche.

Oktobergrüße von der Pfälzerin    🫧  🫧  🫧

2 Kommentare:

  1. Liebe Ingrid,
    der Herbst hat wieder ganz andere Fotomotive im Angebot, deine Spinnennetz Spiele sind wunderbar, so etwas mag ich auch. Gibt es in Wissembourg nicht die Wassergärten? Ich meine davon gehört zu haben. Merguez mögen wir auch sehr gerne, man bekommt sie hier bei und auch hin und wieder. Wir haben einmal eine Münsterkäserei besichtigt, war sehr interessant. Oben auf den Almwiesen wird ja z.Tl. viel Käse an Ort und Stelle hergestellt und frischer Munsterkäse, wie er in Frankreich geschrieben wird, wird angeboten mit etwas Honig überträufelt, daran muß sich erst gewöhnen, schmeckt aber sehr lecker., wird auch oft als Dessert angeboten.
    Komm gut in die neue Woche
    liebe Grüße
    Edith

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    1. In Wissembourg befindet sich der 'Garten für den Frieden', unterhalb der Zitadelle.
      Immer wenn wir Richtung Schwarzwald oder an den Rhein bei Rastatt fahren, durchqueren wir diese Stadt. Dafür fahren wir ungefähr 45 Minuten von zuhause aus. Die Landesgrenze existiert nur auf dem Papier. Umgekehrt kommen die Franzosen auch gerne in unsere deutschen Supermärkte zum Einkaufen.
      LG Ingrid

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