Dienstag, 18. August 2026

Rettung in letzter Sekunde

In der Trinkwasserschale, die ich im Garten extra für Insekten aufgestellt habe, schwamm heute morgen ein Falter. Er bewegte ganz schwach die Flügel. Sofort wurde er von mir aus dem Wasser gefischt und vorsichtig zwischen die Schmetterlingsstauden gesetzt. Dort konnte er seine Flügel trocknen lassen und wegfliegen.

Zwar liegen in der Schale Tonscherben, die aus dem Wasser ragen, damit Insekten nicht ertrinken, aber er hatte wohl keine Kraft mehr, sich zu retten.




C-Falter (Polygonia c-album).

Auf die Wasserschale können wir bei dieser Trockenheit nicht verzichten. Dort habe ich bereits Hummeln und Wespen vor dem Ertrinken gerettet. Sie ist nicht tief und Tonscherben sollen helfen, dass die Insekten aus eigener Kraft aus dem Wasser steigen können. Aber das hilft leider nicht immer.

Grüße aus dem Garten der Pfälzerin   🦋  🦋  🦋

5 Kommentare:

  1. Über solche Rettungsdienste freu ich mich auch immer, wenn sie dann so abfliegen, dann lacht mein Herz..
    Lieber Gruß
    Edith

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    1. Der Schmetterling konnte eine Weile nicht mehr fliegen, weil seine Flügel patschnass waren. Zwischen den Stauden konnte er sie trocknen lassen und etwa eine halbe Stunde später war er weg.
      LG Ingrid

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  2. Meine Wasserstelle für Insekten wurde regelmäßig von einer Spitzmausfamilie besucht. Spitzmäuse kommen mit Hitze und Trockenheit nicht gut zurecht. Seit zwei Tagen regnet es endlich und die Spitzmäuse können wieder auf Insektenjagd gehen.

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  3. Toll dass du ihn gerettet hast, zu schön ist er und auch die anderen Insekten. Wasser brauchen sie jetzt!
    Lieben Gruss Elke

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  4. Auch wenn sich das Wasser dann schlechter tauschen und die Schale reinigen lässt, vielleicht kannst du noch ein paar größere Kieselsteine unten reinlegen, damit die Tierchen nicht zu schnell ins Wasser "rutschen". Aber ich finde es toll, dass du die Pechvögel rettest :-) Ich habe bei mir nach schweren Regengüssen auch schon Falter und Käfer aus den Topfuntersetzern gerettet.

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