Ein Kraftort ist ein ganz besonderer Platz in der Natur, der mir dabei hilft zur Ruhe zu kommen, mich zu entspannen und neue Energie zu tanken.
Solch einen Ort finde ich am Klosterbrunnen, einer Schutzhütte neben einem Brunnen mitten im Wald, umgeben von Buchenbäumen und einem murmenden Bächlein. Dort waren wir vor einer Woche, kurz bevor eine neue Hitzewelle auf uns zukam.
Hier war die Luft herrlich kühl und das Laub der Bäume noch saftig grün. Von der Trockenheit, die im Pfälzerwald herrscht, ist hier weniger zu spüren.
Im Tal südlich des Langenberges errichtete ein Verein im Jahr 1950 eine Schutzhütte und die Mitglieder pflegen sie seither und halten den Rastplatz sauber. An diesem Rastplatz führen mehrere Fernwanderwege, ein Premiumwanderweg und ein ausgeschilderter Radweg vorbei. Auf den Sitzbänken unter den Buchen und in der Hütte lässt sich gut ausruhen, während man die Seele baumeln lässt.
Im Gedenken an unsere Eltern, die im Verein früher sehr rührig waren, wurde eine Sitzbank gestiftet und Mitglieder des Vereins haben sie vor kurzem aufgestellt.
Hier am idyllischen Platz unter den Bäumen, deren Blätter sachte im Wind rauschen, kam die Erinnerung an die Eltern zurück, die seit 20 Jahren nicht mehr bei uns sind.
In meiner Kindheit waren wir regelmäßig mit einem Wanderverein unterwegs. Bei einigen Wanderungen war die Schutzhütte als Rastplatz mit im Programm. Hier fand auch das jährliche Kartoffelbratfest des Vereines statt und ich kann mich gut daran erinnern, wie glücklich unsere Eltern an diesen Tagen waren. Vor allem mein Vater liebte die Natur und hat diese Eigenschaft an mich weitergegeben.
Es ist nicht möglich, mit dem Auto bis zur Schutzhütte zu fahren. An der Landstraße 486 steht ein Hinweisschild, das zur Hütte weist. Es ist für Radfahrer und Wanderer gedacht und man kann hier das Auto abstellen und auf einem Forstweg den Berg hoch, ungefähr 500 Meter, zur Schutzhütte laufen. Oder man ist gut zu Fuß und wandert vom Dorf aus durch den Wald zur Hütte, was für mich leider nicht mehr möglich ist.
Wahrscheinlich würde ich den Weg vom Dorf zum Klosterbrunnen noch schaffen, aber keinesfalls wieder zurück, denn es ginge dann fast die gesamte Strecke nur bergauf.
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| Ein Hinweisschild an der Landstraße 486 weist den Weg zum Klosterbrunnen. Der Weg ist gesäumt von Wildblumen und Brombeerhecken. |
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| Auf einem breiten Forstweg erreichen wir den Rastplatz mitten im Wald. |
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| Ein kleines Bächlein speist einen Brunnen und ein Stück weiter drei Teiche. |
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| Die früheren Fischteiche sind mit Wasserlinsen bedeckt. |
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| Neue Tische und Bänke laden zum Rasten ein. |
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| Die Schutzhütte wird von alten Buchenbäumen bewacht. |
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| Eine Bank zum Gedenken an unsere Eltern steht gleich neben der Hütte. |
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| Wenn der leichte Wind die Blätter rauschen lässt und über das Gesicht und die Arme streift, fühlt es sich an, als würde ich von Engelsflügeln sanft gestreichelt werden. |
Kommt alle gut in die neue Woche.
Naturgrüße von der Pfälzerin 🖼️ 🌳🪽











Das ist ein wundervoller Kraftort was du uns zeigst liebe Ingrid!
AntwortenLöschenDa kann man wohl abschalten und in schöne Erinnerungen sein, die Hitze wie du sagst erträglich!
Danke für diese grossartige Fotos, da geht man richtig mit und atmet durch!
Hab eine schöne neue Woche , ich habe zwei Tage Hitze , das langt mir!
Lieben Gruss Elke
Wir haben immer noch Hitze, aber immerhin hat ein Gewitter in der Nacht etwas Nass vom Himmel fallen lassen.
LöschenLG Ingrid
Liebe Ingrid,
AntwortenLöschenja, sehr erfrischend deine Vorstellung der Hütte mit dem vielen Grün. Da spürt man nichts von Trockenheit, und ein Bächlein rauscht auch in der Nähe, trinken wird man es wohl nicht dürfen. Ich sehe im Pflanzenbild das Indische Springkraut, wuchert es nicht??
Liebe Grüße
Edith
Das Springkraut ist ein großes Problem in unseren Wiesentälern. Es wuchert alles zu, auch hier in diesem Tal.
LöschenLG Ingrid
Liebe Ingrid, irgendwo im Wald eine Bank in Gedenken an die Eltern zu finden muss eine ganz besondere Situation sein mit einem angenehmen Gefühl verbunden. Mit Stolz kannst du das wahrnehmen und dich an sie erinnern. Der Wald ist wunderschön, saftig grün mit viel Schatten. Herrlich.
AntwortenLöschenLiebe Grüße von Irmi.
In unseren idyllischen Wäldern kann man gut zur Ruhe kommen und sich vom stressigen Alltag erholen.
LöschenLG Ingrid
Liebe Ingrid,
AntwortenLöschenso ein feines, idyllisches Plätzchen! Deine Bilder sind sehr schön und ganz besonders finde ich deine Collage. Bei dieser Hitze im schattigen Wald zu sitzen, ist Erholung pur. „Von Engelsflügeln sanft gestreichelt“, hach…! Und wie schön, dass du so eine wunderbare Erinnerung an deine Eltern hast.
Hab noch eine gute Woche!
Liebe Grüße
Ingrid
Ich fühlte tatsächlich das Streicheln unserer Lieben im Himmel.
LöschenLG Ingrid
Liebe Ingrid, auch ich kann an diesem Ort unsere Eltern spüren.
LöschenGuten Morgen liebe Ingrid,
AntwortenLöschendas ist ein wunderschöner Ort und man merkt gleich, dass er speziell ist, ein Kraftort eben. Wie grün der Wald leuchtet, da glaube ich sofort, dass du dort auftanken konntest. Die Holzbank zur Erinnerung an eure Eltern finde ich sehr gelungen. Danke fürs Mitnehmen auf diese erholsame Runde.
Hab einen frohen Dienstag und liebe Grüessli
Edith
Wir kommen öfter im Jahr hierher und immer finde ich es schön und idyllisch.
LöschenLG Ingrid
Ein wunderschöner Ort. Die Schutzhütte habe ich auf deinem alten Blog auch schon einige Male bewundert. Und wie saftig grün dort noch alles aussieht. Ein toller Ort, um einfach mal innezuhalten.
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