Der Violette Feuerfalter (Lycaena alciphron) wird vom BUND als charakteristische Art des Pfälzerwaldes bezeichnet. Vor allem bei uns im Dahner Felsenland soll er häufig vorkommen.
Ich konnte diesen kleinen, farbenfrohen Falter mehrmals in unserem Garten begrüßen. Mir ist aufgefallen, wie perfekt ihn die Natur mit Tarnfarben ausgestattet hat. Vor dem leuchtenden Gelb des Sonnenhutes und dem Blau der Flachblattmannstreu hebt er sich kaum ab.
Allerdings sind nur die Männchen so prachtvoll gefärbt; die Weibchen haben etwas unauffälligere Farben in Brauntönen.
In der Natur saugen diese Schmetterlinge gerne an Thymian und Brombeeren. Man kann sie an Waldwegen und auf Waldlichtungen sehen. Ihre Eier legen sie am Sauerampfer ab. Im Sommer schlüpfen kleine grüne Raupen, die unter den Sauerampferblättern leben. Nach mehrmaligem Häuten überstehen die Raupen den Winter am Fuß der Wirtspflanzen und haben im Frühling das Puppenstadium erreicht. Mitte Juni schlüpfen zuerst die Männchen und etwas später die Weibchen. Nach der Eiablage beginnt der Kreislauf der Natur von vorne.
Zu diesem farbenfrohen Falter habe ich eine interessante Veröffentlichung im Netz gefunden. Wenn Ihr den Link anklickt, gelangt Ihr zu einer Seite des BUND mit einer ausführlichen Beschreibung. Klick hier.
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| Violetter Feuerfalter am Gelben Sonnenhut. |
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| Violetter Feuerfalter am Flachblättrigen Mannstreu. |
Naturgrüße von der Pfälzerin 🦋 🦋 🦋




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